Keiner weint

Keiner weint



Ein Wort aus meinem Mund

kann Gelächter provozieren

andere denken - schweigen - fГјhlen



Die Offenbarung gefühlter Träume

läßt ignorantes Lachen schallen

jenes Zetern unbedacht geschrien

zerstГ¶rt zu Wort gegossenes Schweigen

exhumiert die Leiche der Vergangenheit



Ein in Wortklang kodiertes Gedankenspiel

selbst blinde Augen sehen Worte

hГ¶ren Bilder gemalter Herzen

brachial der Schrei

ganz leise trauernd

so schwach

so kraftlos

und eh durchbohrt durch spitze Zungen

hacke ich mir die Hände ab

und werf das Fleisch ins Feuer



Und so verstummt mein Mund

bis mir neue Hände wachsen



Und so verstummt mein Mund

bis mir neue Hände wachsen



Und so ...