Ich sah eure Blicke,
voll Begierde, voller Lust.
Ich sah die Gesten,
ich fand die Briefe, sah den Kuss.
Ich sah euch Tanzen,
ihren Blick, wenn sie dich sieht.
Ich spьr' ihr zaudern,
und sie des Nachts sich mir entzieht.
Ich werd's nicht lassen,
nie will ich sie vermissen,
nie sie dein.
Nun wirst du kдmpfen mьssen...
Wдhle einen Ort, wдhle eine Zeit
und auch die Waffen laufen nicht fort.
Ich werd' nicht kommen dich zu schonen,
wirst dein Leben lassen...
Als der neue Tag erwacht,
die Klingen kreuzen.
Kontrahenten schlagen sich,
mit Worten sie sich reitzen.
Schaulust zieht die Leute an,
durch die Menge geht ein Beben.
StoЯparade – GegenstoЯ,
es erlischt ein Leben.
Deinen Sohn getцtet hast du,
wie geblendet kann man sein.
Glaubst du Thor,
dass du linderst deine Pein?
Ich nicht dein Eigen,
denn noch immer bin ich frei.
Du bringst Verderben,
fьr eine kleine Liebelei.
Glaubst du denn wirklich,
fьr solchen Frevel ich der Lohn?
Du mich verlor'n,
und auf immer da den Sohn.


