Lucemus ad terram pridem tempos aeternos.
Der Flammenengel:
"Erhebt euch, Sklaven des Lichts,
Lodert auf in Zerstцrung!
Erbebt in Salven des Scheins
Gleissender Flammenwut."
Die Flammen:
"Gebiete, Herr,
Wir sind bereit,
Zu kдmpfen als Feuer,
Zu sterben in endlicher Glut."
Der Flammenengel:
"Lodert auf,
Lodert hoch empor!
Entfachet die Welt,
Bis alles in ihr,
In Schwдrze entmachtet,
Niedersinkt
Und zerfдllt."
Der Weise:
"Ich fьrchte euch nicht.
Kommt und sehet, dass ihr vernichtet werdet,
In einem Sturm des Nichts versinkend.
Und die Welt wird ohne Licht sein
Und euren Tod feiern."
Erblьhet, Krдnze, wenn ihr in Rot getaucht,
Zu weiten Weiden vor dem bestrahlten Band,
In dem voll schwerem Gleichmut Farben
Brennend und glitzernd wie Schemen glimmen.
Verblasset, Schemen, bald schleicht ihr kraftlos fort,
Und niemand hдlt euch, wenn ihr hinunter geht
In tiefe Gruft, das Grab des Tages,
Bis dann die Krдnze im Mondlicht schimmern.


