Die Magd Des Herrn

Sie dient jetzt schon seit Jahren am Hofe
Ob sie es will oder nicht
Sie tut ihre Arbeit sie trдgt sie mit Mьhsal
Weil man einst das Herz ihr zerbrach

Sie hat und kennt keinen mehr
Auf den sie noch baut
Alles um sie rum ist wieder so leer
Sie erinnert sich gern an das gestern zurьck
Weil das heute, das heute so grau und leer

Sie lachte oft mit ihrem Liebsten
Das man die Sonne in ihren Augen sah
Bis zu jenem Tag, bis zu jenem Tag
Als die Finsternis in ihre Augen kam

Es kamen sechs mдchtige Reiter
Sagten Steuern her fьr den Herrn
Sie konnte nicht zahlen, gab's lieber den Armen
Und nicht diesem reichen Herrn

Alsdann fingen die Reiter an wьtend zu werden
Ьber sie ergoss sich der pechschwarze Hass
Sie brannten das Haus ab, tцteten ihn
Nahmen sie mit fьr des Herren Gemach