Abschied

Hin zu meiner Liebe,
Durch verbotene Gдrten,
Streng man sie bewacht,
Doch bleib ich unbemerkt.

Hin zu ihr durch Tьr und Tor,
Das Schloss versperrt, der Riegel vor,
Doch schreit ich weiter vorwдrts unverwehrt.

Auf Treppen steig ich voran,
Durch dunkle Gдnge schleichend,
Doch unentdeckt mein Tun,
Das Licht scheint zurьckzuweichen vor mir.

Ich find sie schlafend in der Kammer,
SьЯes Kind – die holde mein –
Sie scheint zu frieren, sie zittert,
Ich schleich mich in den Traum hinein.

Ich muss jetzt gehen,
Nur die Erinnerung bleibt hier.
Ich verspreche Dir die Ewigkeit,
Auf der anderen Seite – tief in mir!

Ich muss jetzt gehen,
Nur die Erinnerung bleibt hier.
Ich verspreche Dir die Ewigkeit,
Auf der anderen Seite – tief in mir!

Abschied nehmen ein letztes Mal,
Denn ich schied hin in Todesqual,
Ich gebe ihr nen Hauch von Kuss
Und flьstere, dass ich gehen muss.

Sie wird es wissen, morgen,
Wenn sie dann erwacht,
Wenn ich nicht mehr wiederkehre,
Dass ich gestorben diese Nacht.